DEFYING AND DENYING NUMEROUS ROCK SUBGENRES
Die 1980 in Leeds gegründeten The Sisters Of Mercy wurden zwar nach einem Song von Leonard Cohen benannt, liessen sich jedoch von Grössen wie David Bowie, Slade und The Velvet Underground inspirieren. Klanglich lassen sie sich am ehesten mit The Stooges oder Motörhead vergleichen. Deren Einfluss verlieh den Sisters einen eigenständigen Sound, der sich deutlich von anderen Bands der Post-Punk-Ära abhob.
Obwohl seit 1990 kein neues Album erschienen ist, zeigte sich die Band in den letzten Jahren äusserst produktiv und präsentierte während ihrer Live-Auftritte auch neues Material. Dieses soll die stärksten Elemente der drei klassischen LPs widerspiegeln und gleichzeitig einen zeitgemässen Sound tragen, der dem Ethos der Sisters folgt, sich «immer weiter vorwärts zu bewegen».
Seit über vier Jahrzehnten sind The Sisters Of Mercy eine ikonische Kraft der Underground-Musik: Sie definieren und trotzen zugleich zahlreichen Subgenres des Rock’n’Rolls. Ihre Mischung aus Punk-Psychedelia, Metal, Dance-Beats und kehligen Growls hat bereits mehrere Generationen in ihren Bann gezogen. Auf der Bühne verbinden sie eine filmreife Lichtshow mit einer Setlist aus grossen Hits, weniger bekannten Songs und gefeierten neuen Stücken – das Rezept für einen unvergesslichen Abend.